Aktuell ist auf allen Rechnern im HSG
Debian GNU/Linux 5.0 (Lenny) verfügbar.
Als grafische Oberfläche verwenden wir KDE 3.5.
Zum Surfen im Internet ist Firefox 3.0 installiert. Außerdem steht das
Büropaket OpenOffice 3.1 mit Programmen zur Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und vielem mehr zur Verfügung. Natürlich ist es
auch möglich die erstellten Dokumente über die im Schulnetzwerk
installierten Drucker auszudrucken. Nach dem Login mit dem gleichen Account wie
unter Windows hat der Benutzer auch Zugriff auf seine eigenen Dateien und die
Netzlaufwerke. Zudem ist das Einbinden von mitgebrachten USB-Sticks ohne Probleme
möglich. Viele, für den Unterrichtseinsatz geeignete Progamme, wie das
Computeralgebrasystem
Maxima mit der grafischen Oberfläche wxMaxima, sind auch installiert.
Da Linux nicht lokal auf den Rechnern installiert ist, sondern beim Starten
mittels
NFS
über
das Netzwerk geladen wird, vereinfacht sich nicht nur die Wartung, sondern es
ist auch möglich neue Computer ohne viel Aufwand "Linux-fähig"
zu machen. Das komplette Dateisystem wird nur lesbar vom Server geholt und auf
dem Client mit Hilfe von
aufs schreibbar gemacht. Dabei werden alle lokalen Änderungen in den
Arbeitspeicher des Computers umgeleitet und beim Herunterfahren des Rechners
verworfen. Zudem erreichen wir durch die Verwendung von
SquashFS, einem
komprimiertem
Dateisystem eine erhöhte Geschwindigkeit und eine Veringerung der Zeit, die
die Rechner zum Hochfahren benötigen. Eine ähnliche Technik verwendet auch
Knoppix. Für uns hat
sie auch den Vorteil, dass an den Rechnern gefahrlos experimentiert werden kann,
da eventuelle "Unfälle" mit einem Neustart wieder behoben werden
können. Im Gegensatz zu Knoppix verwenden wir allerdings kein eigenes System zum
Erstellen von Live-Systemen. Stattdessen ist bei uns
Debian-Live mit kleinen
Anpassungen im Einsatz, wodurch wir nicht selbst eine Netzboot-Lösung entwickeln
müssen, sondern auf eine aktiv entwickelte und verbreitete zurückgreifen
können. Eine großer Vorteil von Debian-Live ist auch, dass es nur die für
den festplattenlosen Betrieb nötigen Anpassungen an dem Grundsystem vornimmt und
ansonsten ein nahezu unmodifiziertes Debian mit allen seinen Vorteilen, wie dem einfachen
Einspielen neuer Software und den unkomplizierten Versionswechseln ist.