Darstellungsarten eines endlichen Automaten
Automatengraph

Die Grafik wurde ursprünglich mit
Charon erzeugt und mit
PaintShopPro nachbearbeitet.
(Charon sieht keine Ausgaben vor und trennt Mehrfacheingaben durch "/" statt durch ",")
Am Graphen kann man ablesen:
- Zustände = {z0, z1, z2, z3};
- Anfangszustand = z0;
- Endzustände = {z3};
- Eingabealphabet = {a, b, c}
- Ausgabealphabet = {x, y}
Automatentafel
|
z0 |
z1 |
z2 |
z3 |
| a |
z0 / x |
z3 / x |
z0 / y |
z0 / x |
| b |
z1 / y |
z1 / y |
z0 / y |
z2 / x |
| c |
z3 / x |
z2 / x |
z0 / y |
z2 / x |
Die
Übergangsfunktion bestimmt den Folgezustand, z.B. f
ü(z
1,c) =
z2 .
Die
Ausgabefunktion bestimmt die Ausgabe, z.B. f
a(z
1,c) =
x .
Moore- und Mealy-Automaten
Der oben angeführte Automat ist ein sogenannter
Mealy-Automat. Hier hängt die Ausgabe vom Zustand und der Eingabe ab. Der Automat heißt auch
Transduktor. Wird die Ausgabe mit dem aktuellen Zustand assoziiert, so ist der Automat ein
Moore-Automat.
Jeder Mealy-Automat kann durch Hinzufügen von Zuständen zu einem äqivalenten Moore-Atomaten gemacht werden. Dabei wird jede mögliche Ausgabe (z.B. x, y) beim Erreichen eines Zustands (z.B. z2) zum Zustand hinzugenommen, im Beispiel wird z2 durch z2_x und z2_y ersetzt. Im Folgenden wird das Vorgehen am Beispiel des obigen Transduktors demonstriert:

Man sieht, dass die Zustände z1_x, z2_y und z3_y theoretisch nie erreicht werden. Sie können eigentlich weggelassen werden. In der Technik wird man für ein fehlerhaftes Hineingeraten ein systemgerechtes Weiterarbeiten vorsehen.