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HSG |
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Alle zwei Jahre findet unter den Jugendgruppen des ASB ein Wettbewerb statt, bei dem die beste Gruppe des Landes ermittelt werden soll.
Dieses Jahr fand ein solcher Wettbewerb in Bad Kreuznach statt, bei dem auch fünf Schüler unseres Schulsanitätsdienstes als Gastgruppe teilnehmen durften.
Am Freitagabend vor Pfingsten trafen wir uns mit der ASB-Jugend Kaiserslautern und fuhren gemeinsam zu der Realschule in Kreuznach,
in der wir übernachten sollten, wodurch wir schnell einige unserer späteren Konkurrenten kennen lernen konnten. Dies wurde durch das
Weiterreichen von Toffifee durch mehrere Autofenster durchaus erleichtert.
Am Abend konnten wir dann noch gemütlich beieinander sitzen und plaudern, bis wir uns in unsere Betten legten und schliefen. Einige Schwierigkeiten hatten wir vorher allerdings noch zu überwinden, da uns eine Erste-Hilfe-Tasche fehlte. Nach dem Motto "Improvisation und Koordination ist alles" gelang es uns jedoch, alles Notwendige zu beschaffen.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgedehnten Frühstck auf zu einer Rallye durch die Kreuznacher Innenstadt. Dabei erfuhren wir mancherlei Interessantes: Hier hat zum Beispiel Karl Marx geheiratet und auch Goethe verweilte einige Zeit in der Stadt.
Nach der Rallye gab es eine Stärkung im Salinental, doch lange ausruhen konnten wir nicht, da es danach weiter zu mehreren Erste-Hilfe- und Geschicklichkeitsstationen ging, an denen wir unser Können beweisen mussten. So wurden unter anderem ein gebrochener Arm behandelt, ein Splitter im Fuß musste verbunden werden und wir mussten bei einem alten Mann Hilfe leisten, bei dem wir einen Herzinfarkt vermuteten. Natürlich war alles nur geschauspielert. Pfiffigkeit war bei einem kleinen IQ-Test gefragt und der Hula-Hoop- Reifen raubte so manchen einige Nerven. Am Abend konnten wir dann nur noch über unsere Erlebnisse lachen und diskutierten über die unterschiedlichen Fehler, bis wir schließlich müde ins Bett fielen. Am folgenden Sonntagmorgen war dann Theorie mit zwei schriftlichen Prüfungen angesagt. Sowohl unser Allgemeinwissen als auch Erste Hilfe wurden in jeweils einer Stunde schriftlich abgefragt. Nachmittags konnten wir uns dann entweder im Schwimmbad, auf einem Barfußpfad oder im Hochseilgarten austoben. Von unserem Schulsanitätsdienst gingen alle klettern, womit das Wochenende auch seinen Höhepunkt fand. Nach einer weiteren Stärkung erfuhren wir schließlich alle, welche Gruppe am besten abgeschnitten hatte. Unser Schulsanitätsdienst belegte den 5. Platz und in der Einzelwertung waren wir alle mit großer Überraschung in der oberen Hälfte gelandet.
So konnten wir guten Gewissens am Montagmorgen nach dem Abbau nach Hause fahren und feiern! In zwei Jahren wollen wir wieder dabei sein.
Lisa Zacher